Axel Schonert | Reproduktionsnachweise vorkommender Amphibienarten
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Reproduktionsnachweise vorkommender Amphibienarten

In der praktischen Feldarbeit sind aktuell die Erbringung von Reproduktionsnachweisen vorkommender Amphibienarten ein Schwerpunkt. Bei manchen Arten sind die Alttiere noch in Gewässernähe, während die frisch von der Kaulquappe umgewandelten Jungtiere, sogenannte „Metamorphoslinge“, gerade das Wasser verlassen und ihren terrestrischen Lebensabschnitt beginnen. Dies betrifft z.B. die Braunfrösche, der Moorfrosch wird auf den Bildern als Anhangsart der FFH-Richtlinie gezeigt.

 

Bei anderen Arten sind die Kaulquappen bereits sehr groß, typisch die riesigen Exemplare der Knoblauchkröte. Meist sind es die versteckt liegenden, hochgradig verlandeten kleinen Gewässer, die naturschutzfachlich besonders wertvoll sind. Oft durch zunehmende Verlandung, Trockenheit und/oder landwirtschaftliche Nutzung benachbarter Flächen in ihrer Existenz bedroht, stellen sie wichtige Reproduktionszentren für Amphiebien dar, aber auch für andere Artengruppen wie Insekten und Vögel.